Rancilio Silvia
Alles begann damit, dass unsere Kaffeemühle vor gut einem Jahr ihren Geist aufgab. Da die nächste Mühle etwas länger halten sollte, investierten wir in ein wesentlich besseres Modell mit einem gescheiten Mahlwerk. Damit hatten wir dann zwar eine gute Mühle, doch die kleine Espresso-Maschine wollte nicht mehr so recht dazu passen. Ausserdem war letztere auch schon nicht mehr ganz so "fit", so dass wir uns auf die Suche nach einer neuen Maschine machten. Am Ende kauften wir uns die Rancilio Silvia, eine solide Einkreis-Maschine für den Hausgebrauch. Sehr schnell merkte ich dann aber, dass wir zwar ein akzeptables Equipment hatten, aber noch ein Problem vor der Maschine. Nämlich ich. Um einen guten Espresso oder Capuccino zu erzeugen, braucht es ein wenig Hintergrundwissen und Technik. Zwar hatte ich mir ein Buch zu diesem Thema zugelegt, doch wie so oft ist die Praxis der beste Lehrer. Glücklicherweise bekam ich zu Weinachten einen Kurs geschenkt. Dieser Kurs war sehr lustig und hat auch viel Spass gemacht. Zwar waren meine Ergebnisse im Kurs nicht so umwerfend, aber ich hatte eine Idee bekommen, wie ein guter Espresso ausehen muss, oder auch was einen guten Milchschaum ausmacht. An dieser Stelle fällt mir immer das Zitat vom Inhaber des Grenzgängers ein, ein echter Kaffee-Guru: "Wie Kant schon sagte: Die Idee ist der regulierende Faktor" :-)
Ein Jahr später nun sind meine Ergebnisse schon besser geworden. Aber es da geht sicherlich noch viel mehr. Auf jeden Fall macht es viel Spass und es ist sehr lecker. Einen Nachteil gibt es jedoch: so manchen Espresso/Cappucino, den man in der Gastronomie ausgeschenkt bekommt, bekommt man nur noch sehr schwer herunter ;-)
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